58. Eindrücke aus der Rückreise  und Ende des Reisetagebuchs

Edlef am 9.6. im fast leerer Flughafen in Auckland.
Maskenpflicht in allen Flughafen und auf allen Flügen.
London Heathrow Ankunftshalle
In Los Angeles konnten wir ein 2dl Fläschchen Prosecco kaufen. Nach dem geglückten  „Gump“ nach Europa haben wir in London stolz und erleichtert mit Plastikbechern aus dem Flugzeug angestossen.
Die sonst vollen Anzeige-Tafeln in London Heathrow sind fast leer

Auf der Rückreise ist alles überraschend problemlos gelaufen. Die Flugzeuge waren pünktlich, die Mitarbeitenden freundlich und zum ersten Mal haben wir sehr hilfsbereite Einreisebeamte getroffen!  Wir haben riesigen Respekt gehabt vor dem Einreise- und Ausreiseprocedere in Los Angeles und der knappen Zeit, die uns zur Verfügung stand. Aber es hatte nur ganz wenig Fluggäste und das Personal war so hilfsbereit, dass wir es locker schafften.

In London Heathrow hat man den Eindruck, es gebe mehr Angestellte als Fluggäste. Wir hatten 8 Stunden Wartezeit bis zum Weiterflug in der Swiss nach Zürich. Das gab uns reichlich Zeit zum Beobachten, umso mehr, als alle Läden und alle Restaurants geschlossen waren. Es gab Fluggäste in voller Coronamontur, andere sparten mehr, zum Beispiel Männer, die sich selbst teure Gesichtsmasken gönnten, während ihre Frauen die Billigversionen tragen mussten.

Maximaler Coronaschutz – ob er nützt?

Wir hatten in den British Airways von Los Angeles nach London eine Sitzreihe für uns allein. Von den Fluggästen sprach niemand miteinander. Hin und wieder schrie ein Kind. Es gab auf dem langen Flug nur eine reduzierte Essversorgung, aber hungern musste niemand. In der Swiss von London – Zürich sassen die Fluggäste dicht an dicht. Auch hier war Mundschutz obligatorisch.

Zurück in Basel

Wir sind nun schon seit 2 Tagen zurück in Basel und werden für 2 Wochen in Selbstisolation bleiben, um andere nicht zu gefährden. Dabei ist nicht der lange Aufenthalt in Neuseeland ein Problem, sondern unsere fast 40-stündige Reise über LA und London. Unsere Familie ist grossartig. Sie geben uns das Gefühl, hochwillkommen zu sein. Sie kaufen für uns ein, kümmern sich um Amtliches, sorgen dafür, dass es uns wohl ist. Es ist rundum schön, ein Daheim zu haben, Freunde und Familie. Zu unserem Hochgefühl trägt auch bei, dass hier Sommer und warm ist, dass eine glückliche Stimmung herrscht und sich alle nach einer strengen Corona-Zeit wieder freier bewegen können. Verglichen mit Auckland und den USA, spürt man in der Schweiz fast keine Corona Einschränkungen mehr.

Edlef und unser Enkelkind beim gemeinsamen Netflix Schauen. Nach Quarantäne.
Wir treffen zufällig wieder Familie. Z.B. am Rhein, hier Edlef, unser Sohn mit Victoria.

Wie geht es weiter?

„Werdet Ihr wieder auf Reisen gehen?“ fragten uns Freunde bei der Heimkehr. Ja, natürlich möchten wir das! Wir möchten mehr von der Welt sehen und weiter lernen. Und wir haben auch schon Pläne dafür. Wie soll es nun weiter gehen? Wir möchten alles möglichst so umsetzen, wie erträumt: Wir freuen uns auf Zeit mit Freunden und Familie. Wir werden in den kommenden Monaten in Valencia wohnen und im März 2021 nach Basel ziehen. Wir sind offen für Stellvertretungen. Die Corona „Daheimsitz Zeit“ war ziemlich langweilig. Gerne aber richten wir uns auch ein in der neuen Zeit als Rentner. Gerade hier gilt es viel zu entdecken, da wir lange Jahre kaum Freizeit hatten, keine Hobbies pflegen konnten und  eigentlich ständig in Pflicht waren.  Das war nie ein Opfer, weil wir immer grosse Freude an den vielen Begegnunge und an unserer Arbeit hatten. Was will man mehr?

Unsere Adresse bleibt: Haltingerstrasse 26, 4057 Basel. Die Telefonnummer ist die gleiche: 079 253 91 45

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