6. Thrissur – ums liebe Leben rennen

Claudia schreibt: So etwas schrecklich Untouristisches und Lebensfeindliches wie Thrissur habe ich noch selten gesehen. Lärmig, hektisch, staubig, anonym.

So muss, wer zum Tempelareal gehen will, eine der Hauptstrassen überqueren. Es hat zwar Zebrastreifen, sie sind aber bedeutungslos. Verkehrsampeln gibt es keine. So sind wir über die stark befahrene Strasse geschlichen, gehüpft – wie auch immer – und haben überlebt!!!

Das Hotel ist ganz im Zentrum. Düster, so etwas zwischen schmuddelig und muffig, mit glänzendem Boden. Die Aussicht aus dem Fenster ist „unübertroffen“.

Fensteraussicht.

Allerdings bin ich beeindruckt vom Essen im Restaurant schräg gegenüber vom Hotel. Auf einem Bananenblatt werden für knappe CHF 3.- Festessen serviert. Freundlich wird nachgeschenkt und nachgeschöpft soviel wir wollen. Sie haben uns sogar Löffel gegeben, damit wir einfacher essen können. Wir sind definitiv in einer anderen Welt gelandet, als wir sie gewohnt sind.

Ein vegetarisches Festessen und freundliche Menschen

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