

Unsere Indienreise hat sich erstaunlich einfach geklärt. Wir hatten viele Wünsche, aber keinerlei Gespür dafür, was denn realistisch sei. So konnten wir im Voraus nicht wirklich planen. Aber wie man in Indien gerne sagt:“No problem“, das gibt sich. Wir kannten ja die grossen Linien und jetzt vor Ort neu auch unsere Möglichkeiten. Auf dem Bild unten ist unsere definitive Reiseroute festgehalten. Wir haben gemerkt: In Indien zu reisen ist in vielem ähnlich wie in Südamerika und wegen der herzlichen Unkompliziertheit der Leute bei Alltagsproblemen tatsächlich „no problem“. Die langen Strecken, die viele Stunden Anreise nötig machen, unterschätzt man leicht. Indien ist ein ausserordentlich günstiges Reiseland, was Preis – Leistung betrifft. Erfreulich für uns und alle Touristen, die auf eigene Faust reisen wie wir.

Noch sind wir nicht frei. Wir sind losgereist, ohne zu wissen, was über die Hausabgabe in Hausen beschlossen worden ist. Vor unserer Abreise haben wir die direkten Aufbruchs- und Aufräumarbeiten minutiös geplant. Die Planung wurde im Endspurt komplett überfrachtet, weil Edlef auch im Oktober, also über seine aktive Berufszeit hinaus, in hohem Mass – ohne jede Entschädigung – amtliche Pflichten zu erfüllen hatten: Verschiedene Gottesdienste, Beerdigungen, Besuche, texten und vieles mehr. Schon eine Amtsabgabe selbst ist viel Arbeit, aber auch ein Haus räumen und übergeben. Edlef hat gerne die zusätzlichen Dienste erbracht. Ihm liegen die Menschen seiner Kirchgemeinde sehr am Herzen. Aber beim Haus Räumen fehlte uns seine Arbeitskraft. Er rannte für die Gemeinde und unsere ganze, private Planung fiel ins Wasser. Zum Glück sprangen Freunde ein. Danke! Noch einmal danke für die tolle Hilfe!